Donnerstag, 25. August 2016

Augustgewusel

Auf Treppen vor Kneipen trinken wir Bier und es ist eigentlich gar nicht kalt und eigentlich will ich auch gar nicht gehen. Bleibe mit anderen, die ich vorher gar nicht kannte, da wir nicht auf der Gästeliste stehen kommen wir nicht in die Party und der Zaun war zu hoch. Wir schlendern durch die Stadt und überall schlendern andere, die sich vielleicht auch nicht kennen, auf der Brücke ist ein Konzert und wir tanzen zu Musik die uns nicht gefällt. Führe gute Gespräche in Kellern, die mir zumindest bis zum nächsten Tag die Welt erklären.
Tagsüber sitze ich vor Leinwänden und klebe Kinokarten in Notitzhefte, sitze vor Kaffeetassen und sehe Menschen ins Gesicht, sitze an Straßen und denke über Leute nach, laufe durch die Gegend auf der Suche nach irgendwas, finde anderes. Seh alles mit anderen Augen, weil es das letzte mal sein kann, verlieb mich neu in die Stadt, weil sie im Sommer anders atmet. Zwischendurch mal wieder arbeiten und immer diese Abschiedsstimmung.

In der Ecke steht die Umzugskiste.


Kommentare:

  1. Wunderschön geschrieben.
    Genieß deine letzten Tage!

    Alles Liebe,
    Hannah

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  2. Du hast diese Sommernacht toll beschrieben, mit einem Hauch Unendlichkeit und Glücklich sein.
    Genieß die letzten Tage und habe einen guten Abschied!
    Liebe Grüße Xxx

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    1. Ein Hauch Unendlichkeit...das beschreibt es auch echt schön, Danke, dass mein Gefühl bei dir ankommt <3

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  3. Ich mag den Blogtitel, hört sich irgendwie süß an aber auch passend!
    Wie du schreibst und die Bilder dazu finde ich wunderbar! Komme jetzt öfter vorbei :)

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