Montag, 30. Mai 2016

Wo ich war

OHRID // Mazedonien


Hallo, ich bin wieder da, ich war ein bisschen weg.
Weit weg von allem was sonst so ist aber ziemlich nah an der Wirklichkeit.
Ein kleines Auto, vier verrückte Menschen und der Weg vor uns.
Los geht es in Sarajevo, zuhause. Je mehr Kilometer mich davon trennen, desto größer wird die Freiheit, die Geschwindigkeit, die Welt, draußen zieht die Landschaft vorbei.
Montenegro, Berge, Täler, Wolken, Albanien, Kühe...
























Erster Stop: Ohrid, Mazedonien
Hier ist es schön, die Stadt zeigt uns ihre Geheimnisse und der Ohrid See gibt sich Mühe möglichst blau und groß zu sein. Wir fahren darüber und hören uns die Lebensgeschichte des Kahnführers an, atmen den Wind ein, wir schlendern durch die kleinen Gassen und tanzen in der Fußgängerzone.

























Ohrid ist schön, aber das war nur der Anfang.
Ich werd euch ein bisschen von der Reise erzählen, ein paar Bilder zeigen, ein paar Geschichten erzählen, ich hab viel erlebt.
Bis bald


DANACH

Sonntag, 8. Mai 2016

Abendlicht, Straße und Freiheit


Eigentlich hab ich grad was anderes zu tun, von der Wand gegenüber grinst mich die To-Do-Liste herausfordernd an. Draußen gewittert es, neben mir schnurrt die Katze.
Statt anzufangen zeig ich euch lieber Fotos von letzter Woche, von dem Gefühl loszufahren, unterwegs zu sein. Vielleicht spürt ihr das Abendlicht, vielleicht hört ihr das Lachen und drei verschiedene Sprachen im selben Auto.








Ich weiß nicht wo ich heute in einer Woche bin. Ich glaube in Albanien, oder doch noch Montenegro...ich will's auch garnicht wissen, ich will's erleben.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Studies of a French Man

Wie man lustige Dinge passieren lässt TEIL I


Das ist schon ein paar Wochen her und war natürlich in Belgrad...ich glaub das ist ein guter Ort um Dinge passieren zu lassen.
Da ist diese Jazzbar und eine Band aus lauter Opas spielt, die Leute tanzen und reden und trinken, es ist voll, wir stehen. -Alles ziemlich "hipster" hier.- so Katarynas Lagebeschreibung, -schön- finde ich. Eine kleine Gruppe Männer stellt sich vor uns...toll ich seh' die Band nicht mehr. Irgendwann merkt es der Typ vor mir selbst und entschuldigt sich, er ist aus London und arbeitet für "Ärzte ohne Grenzen" ziemlich heldenhaft unterwegs...balabla, nicht so sein Freund, der für Unicef arbeite erklärt er mir, 
-Scheißverein!-.
 -Guck da ist er, naja er ist Franzose, weißt du?- Der Franzose kommt dazu und redet überhaupt nicht über Unicef sondern über seine Reise nach Belgrad und seinen Hund. Ziemlich laut, wir schreien. Weil die Band so cool ist will ich nebenbei ein Foto machen. Er sagte er mag Fotografie, hat aber leider keinen Fotoapparat, ob er meinen haben dürfe? Sein Freund erkärt mir der Franzose sei betrunken, aber kein Dieb.
Nach einer halben Stunde gibt er mir die Kamera wieder und bedankt sich.







                                                                                                                                                                                                            meine Wenigkeit...
Irgendwann kommt bei solchen Aktionen meist der Zeitpunkt an dem ich mich fühle wie in einem Film, aber was gibt es schöneres als sein eigenes Leben als witzigen Film zu sehen? Sich auf Fremde einlassen und einfach mal mitmachen, mitmachen bei etwas, was einem erst ein bisschen komisch vorkommt führt meist zu lustigen Dingen...oder zu guten Fotos von fremden Menschen und guter Stimmung...ich finde der Typ war gar nicht so untalentiert.
Was meint ihr?