Donnerstag, 12. Oktober 2017

Leicht

August in Tunesien, wir am Meer, Hitze ohne Wind, Sommer ohne Sorgen.

Einfach mal so da, ganz woanders um alles los zu sein.  Wir leben unser Leben nach Gefühl, machen was wir wollen und sonst nichts, nichts ist auch schön. Ich suche nach der Leichtigkeit, weil man die an solchen Orten findet, da wo man vergisst, was man soll und genießt, dass das keinen stört.

Unterwegs; Palmen und Kakteen auf trockener Erde, Plastiktüten am Straßenrand, auf dem Seitenstreifen der Autobahn wechselt ein LKW-Fahrer seine Reifen, zwei Männer und ein Schaf auf einem Moped, laute Musik, offene Fenster. Einfach mal die Küste entlang, weil das Meer überall anders aussieht und weil schöne Städte daran liegen.

Und da ist die Leichtigkeit, da in dem Moment mit dem Fahrtwind und der Musik und dem Weg vor und hinter uns.
Durch fremde Gassen schlendern macht auch leichter. Es ist leicht, weil sowieso alles anders ist und ich das auch sein kann. Leicht, weil ich hier nicht viel weiß und niemand bin.



Aber die meiste Zeit verstreicht einfach so; In klapprigen Sammeltaxis mit Höchstgeschwindigkeit zwischen den Dörfern unterwegs dann stundenlang Langsamkeit genießen, auf der Terrasse im Schatten. Wir spielen Karten, lesen, reden, genießen alles ein bisschen mehr. Abends auf dem Dach hören wir die Hotels von nebenan und sind froh nicht drin zu sein.





Sonntag, 24. September 2017

Berge, Sommer, Kameraklicken

RIESENGEBIRGE  // Polen


Wind, Sonne, Füße voreinander setzen, laufen, Ziel näherkommen sehen, oben, sehen…sein?
Berge schenken uns Ausblicke, aber nur, wenn wir sie uns verdienen. Und die Luft fühlt sich da anders an, klarer, echter, härter. Und die Sonne ist auch anders, strahlt zu viel oder zu wenig, nicht so nett jedenfalls, aber nah. Die Weite ist schöner, wenn man sie sich erarbeitet hat und der Wind fühlt sich anders an, wenn man bergauf geht.

Ich hab diesen Sommer nur analog festgehalten... ich mag das Geräusch beim Aufziehen des Films, die Überraschungen nach dem Entwickeln, die Lichtpunkte, die Fehler, die vergessenen Momente. 







Mittwoch, 5. April 2017

Happy Prag

PRAG // Tschechien


Prag ist wie die Kulisse für einen Film mit Happy End, vielleicht sogar ein Märchen... hübsch, wirklich hübsch und relativ zauberhaft, an manchen Ecken ein bisschen verrückt und an vielen Stellen voller guter Laune und Musik, wahrscheinlich bei Sonnenschein noch viel schöner.






Mittwoch, 15. März 2017

Ein bisschen Köln

Ich mag Köln.
Und ich mag Ferien, neue Orte, alte Freunde, Konzerte, Cafes, ...
ich mag Köln obwohl es regnet und obwohl es irgendwie hässlich ist.


Samstag, 21. Januar 2017

Samstag

Fahr mal irgendwo hin, einfach mal in irgendeine Richtung und guck, was du findest, schau dir mal an was da ist und dann fahr noch ein Stückchen weiter, am besten bis du wirklich keine Ahnung mehr hast wo du bist. Dann fühlt sich das ein bisschen an wie Urlaub, wie Reisen…

Erkundung von unbekanntem Terrain…eine gute Samstagsbeschäftigung finde ich.






Samstag, 31. Dezember 2016

2016

Wenn Zweitausendsechzehn ein Geruch wäre, dann würde es nach Straße, nach Stadt und nach Rauch riechen, ein bisschen nach Räucherstäbchen und nach frischem Holz und Farbe.

Wenn Zweitausendsechzehn ein Geräusch wäre, dann wäre es laut, ein Lärm aus Kindergeschrei, Lachanfällen, langen Gesprächen und schiefen Liedern auf Autofahrten, man hört verschiedene Sprachen und viele Geschichten, Freudenschreie und staunendes Schweigen.

Zweitausendsechzehn ist ein freies Gefühl, das Gefühl von Aufbrechen, aber auch das von Ankommen, gerade geborgen genug um nicht verloren zu sein, fühlt sich an wie Abschied und Sehnsucht, wie Neugier und manchmal ein bisschen verzweifelt.

Bunt ist es und wahrscheinlich würde es aussehen wie ein gefleckter Haufen aus unregelmäßigen Mustern, schön irgendwie.


vielleicht ungefähr wie die Fotos von letztem Silvester



Samstag, 26. November 2016

Schnipsel von mir

Hallo, ich bin noch da…
…aber ziemlich beschäftigt, glücklich beschäftigt, geschäftig. Ich merke nicht, wie die Zeit verstreicht, denn es passiert wieder so viel. Es passiert viel Schönes und viel anderes und plötzlich hänge ich den Weihnachtsstern in die Küche, in der ich jetzt zuhause bin.

Vor einer Weile hab ich ein paar Schnipsel in ein Buch geklebt, also hier ein paar Schnipsel aus meinem Kopf, aus meinem Leben aber vielleicht auch völlig ohne Sinn: